Freitag, 24. Januar 2020

Sensation: Sozialdemokrat in der SPD entdeckt

Berlin - Großes Staunen im Willy-Brandt-Haus. Im Hauptsitz der SPD ist tatsächlich ein Sozialdemokrat gesichtet worden. Ein Insider berichtet.





"Wir hielten diese Spezies in der Tat lange Zeit für ausgestorben." Erzählt der Politologo Ernst von Klappenstiel. "Seit 1998 wurden keine Sozialdemokraten mehr in der SPD gesehen. Das ist eine politkwissenschaftliche Sensation."


Innerhalb der Partei herrscht Unsicherheit. Man wisse nicht, wie man mit dieser Situation umgehen soll, heißt es. Es wird zudem nicht völlig ausgeschlossen, dass er sich vermehrt. Sozialdemokraten verfügen über stark ausgeprägte rhetorische Fähigkeiten, so, dass sich andere Mitglieder der Partei von ihnen überzeugen lassen und sich ebenfalls zur Sozialdemokratie bekennen könnten.

Sogar der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder meldet sich zu Wort. "Einfach rausschmeißen, um  das Problem zu lösen können wir ihn nicht, schließlich stehen die Thesen, die er vertritt in unserer Satzung, auch, wenn sie natürlich seit Jahrzehnten nicht mehr praktiziert werden."

Einige Stimmen sprechen auch davon, ihn unter Artenschutz zu stellen. Der nächste Bundesparteitag soll Klarheit schaffe. Man werde sich beraten.

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