Sonntag, 16. Februar 2020

Drogenbeauftrage verkündet Cannabis zu legalisieren, sobald es nicht mehr verboten ist

Berlin - Daniela Ludwig (CSU), Drogenbeauftragte der Bundesregierung sieht das Vorpreschen der SPD zum Thema Cannabis-Legalisierung kritisch. Sie beruft sich auf ihre Vorgängerin Marlene Mortler (ebenfalls CSU), die gesagt hat, Cannabis sei illegal, weil es eine verbotene Droge ist. Sobald Cannabis nicht mehr verboten sei, könne man also über eine Legalisierung reden, so Ludwig.


Die Bundestagsfraktion der SPD hat vor wenigen Tagen ein Positionspapier veröffentlicht, auf dem sie ihre neue Strategie im Umgang mit Cannabis umrissen hat. Laut dem möchte die Partei den Besitz von geringen Mengen der weichen Droge zum Privatgebrauch nicht länger kriminalisieren. Somit soll es in Zukunft lediglich eine Ordnungswidrigkeit darstellen, wenn man mit Marihuana erwischt wird.

Nicht nur Ludwig, sondern auch der größte Teil der CDU/CSU sieht dieses Vorgehen kritisch. Das Konzept der SPD sei nicht zielführend, denn wenn Leute eine verbotene Droge rauchen, sei dies illegal. Also soll Cannabis illegal bleiben, bis es nicht mehr verboten ist. Denn Verbote halten Menschen davon ab, illegales zu tun.


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