Mittwoch, 19. Februar 2020

Völkerverständigung: Einheitswippe zwischen Köln und Düsseldorf geplant

Ein neues Denkmal wird im Laufe des Jahres zwischen Köln und Düsseldorf errichtet. Die Einheitswippe soll symbolisieren, dass Trotz aller Streitereien, das Rheinland friedlich und harmonisch, gastfreundlich und weltoffen ist.


"Trotz der nicht unerheblichen Unterschiede haben Düsseldorfer und Kölner etwas gemeinsam: Sie sind Rheinländer. Und Rheinländer sind Frohnaturen.", sagt der Künstler Dietmar Maschmeier. Der gebürtige Krefelder, der seit mehreren Jahrzehnten im Rheinland zu Hause ist, findet die Konkurrenz zwischen den beiden Städten albern. Noch in diesem Jahr soll sein Kunstwerk errichtet werden, an dessen Entwurf er, nach eigener Aussage, bereits seit mehreren Jahren arbeitet. "Bier brauen können sie sie beide nicht.", sagt er und lacht.

Finanziert wird das Projekt vom Land NRW. Die Landesregierung möchte damit ein Zeichen für die Einheit Deutschlands und Nordrhein-Westfalens setzen.

Die Reaktionen aus der Bevölkerung fallen unterschiedlich aus. Während die Idee vor allem aus den umliegenden Städten positiv gewertet wird, gehen die Meinungen in Köln und Düsseldorf stark auseinander. Man wolle "mit den Jecken nichts zu tun haben", heißt es beispielsweise.

Die Rivalität zwischen den beiden Städten am Rhein, lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen und gehört in beiden bis heute zum guten Ton. Ob das Denkmal daran etwas ändern wird, ist unwahrscheinlich.


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