Samstag, 8. Februar 2020

Zenit überschritten: Merkel durch junge Frau ersetzt

Ein Ruck geht durch Deutschland. Völlig überraschend hat die CDU Bundeskanzlerin Angela Merkel durch eine junge Frau aus Erfurt ersetzt. Die gebürtige Magdeburgerin ist 26 Jahre alt, studiert Politikwissenschaften im 3. Semester, interessiert sich laut eigener Aussage insbesondere für rechtswissenschaftliche Perspektiven in internationalen Beziehungen und ist seit ihrem 17. Lebensjahr CDU-Mitglied.

Die neue, unverbrauchte Bundeskanzlerin Julia Probst

Deutschland hat eine neue Bundeskanzlerin. Julia Probst hat das Kanzlerinnencasting gewonnen, welches unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Konrad-Adenauer-Haus, der CDU-Bundesgeschäftsstelle stattgefunden hat. Die Union hat verkündet, dass Frau Probst das Amt bist zu den nächsten Bundestagswahlen, also voraussichtlich Herbst 2021, innehaben wird. Danach wird das Volk über ihre weitere Karriere, nach dem üblichen, demokratischen Prozedere bestimmen. Ob sie sich bewährt weitere Legislaturperioden im Amt zu bleiben, wird sich also noch herausstellen.

CDU-Sprecher Claudio Jope begründet diese Entscheidung wie folgt: "Frau Doktor Merkel war eine ganz hervorragende Bundeskanzlerin, doch sie hat ihren Zenit überschritten. Mit 65 Jahren sollte sie sich nun zur Ruhe setzen und Platz machen, für motivierte Jungpolitiker, die ihren Job noch mit Leidenschaft machen und nicht lediglich ein paar Phrasen zur Lage der Nation zu dreschen."

Vorstellungsrunde beim Kanzlerinnencasting
Probsts stärkste Konkurrentin beim Casting, so heißt es, war Sara Kappel, eine 21jährige Unternehmerin aus Düsseldorf. Wie auch Probst, hat sie bisher nur wenig tatsächliche Erfahrung in der Politik und hätte sich sehr über das Amt gefreut. Wenig erfolgreich war die Bewerbung einer Informatikerin aus Lüdenscheid. Katja Gärtner konnte die Jury nicht überzeugen. "Sie sah auf den Pressefotos einfach nicht gut aus. Sie trug einen Hosenanzug und hatte hängende Mundwinkel. Das wirkte bieder und altmodisch.", kommentiert Paul Ziemiak, einer der Juroren.

Ihre erste Ansprache erfolgt am Montag im Bundestag. Anschließend wird sie sich der Presse stellen und Interviews geben. Die CDU scheint entspannt zu sein. Wir halten sie über die weitere Entwicklung auf dem laufenden.


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