Dienstag, 4. Februar 2020

Jetzt wird's teuer: Nestlé privatisiert Atemluft

Vevey - Der Lebensmittelkonzern Nestlé, der nicht nur für Schokolade, sondern auch für die Privatisierung von Trinkwasser bekannt ist, plant seinen nächsten Coup. Noch in diesem Jahr wird die europäische Luft der Firma gehören und jeder, der atmet muss zahlen.

Bild (bearbeitet): Epizentrum, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Firmenchef Ulf Mark Schneider sagt in einem Interview mit der FAZ: "Luft ist kein Allgemeingut, sondern ein Lebensmittel. Und da es schließlich auch kein Grundrecht auf Brot oder Wasser gibt, werden wir das ungenutzte Marktpotential nutzen und uns ordentlich die Taschen vollschaufeln."

Geplant ist der Aufkauf von Waldgebieten auf der ganzen Welt. "So wird Nestlé zum größten Atemluftproduzenten der Welt.", bestätigt Schneider die Pläne.

Bereits jetzt besitzt Nestlé gigantische Grundstücke mit Bäumen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Schweizer Firma Geld von den Bürgern verlangt. Ab März werden die Menschen in Brasilien und einigen afrikanischen Ländern zur Kasse gebeten. Wann es in Europa soweit ist, ist bisher noch unklar.


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